Ackerbürger
Wilhelm Fricke Schützenkönig 1939 aus dem 5. Zug
Am 30. Januar 1933 begann mit der „Machtübernahme“
durch die Nationalsozialisten die Zeit des „Dritten Reiches“. Für
das Schützenwesen sollte es in der Folgezeit einschneidende
Veränderungen geben. Die Eintragungen im Protokollbuch des
Schützenkorps aus dieser Zeit endeten am 21. April 1934. Der
letzte Vermerk den Auditeur Carl Dänzer anlässlich einer
Vorstandssitzung an diesem Tage eintrug, lautete: „Wegen Schrumpfung
der Mitgliederzahl sollen der 8. und 9. Zug aufgelöst und dem
5. Zuge zugeteilt werden.“
Wenn auch die Eintragungen im Protokollbuch endeten,
so lief der Schützenbetrieb in Gifhorn weiter. Es waren zwar
etliche Mitglieder aus dem Verein ausgetreten, um sich den NS-Organisationen
anzuschließen, der Fortbestand des Schützenwesens war
jedoch nicht gefährdet. Auch die Schützenfeste wurden
bis einschließlich 1939 gefeiert.
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